Johannesgemeinde

Herzlich Willkommen auf der
Website der Johanneskirchgemeinde Meißen


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Unsere Gemeinde lädt alle ein, die mehr von Gott wissen wollen oder einfach unseren Herrn feiern wollen.

Wir versammeln uns normalerweise jeden Sonntag in der Johanneskirche um 10.00 Uhr zum Gottesdienst. Meist feiern wir das Heilige Abendmahl und bieten einen Kindergottesdienst an. Im Winter finden viele Gottesdienste im Johannesstift, Johannesstr. 9, statt. Zur Internetseite der Trinitatisgemeinde Meißen, mit der wir verschwistert sind, gelangen Sie hier.
Etwa 100 Meter neben der Johanneskirche gibt es noch die ältere St. Urbanskirche an der Dresdner Straße. Klicken Sie hier, um eine Wegbeschreibung und einen Lageplan zu sehen.

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Sie haben ein Anliegen bezüglich des Neuen oder Alten Johannesfriedhofs? Dann wenden Sie sich bitte an unsere Kanzlei. Erste Hilfen und Infos finden Sie auf unserer Website für die Friedhöfe.

Unser Gemeindebrief »Senfkorn«
Sie finden die nächsten Termine für unsere Gottesdienste in unserem Gemeindebrief „Senfkorn“ und in der folgenden Tabelle, die Sie anklicken können, um sie groß zu sehen.

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Laden Sie hier das senfkorn August - September 2020 als PDF-Datei (ca. 4 MB). Wenn Sie die Datei nicht im Browser angezeigt bekommen wollen, sondern als Datei laden wollen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link oder mit gedrückter Ctrl-Taste und der linken Maustaste (Mac).

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Laden Sie hier das senfkorn Oktober - November 2020 als PDF-Datei (ca. 4 MB). Wenn Sie die Datei nicht im Browser angezeigt bekommen wollen, sondern als Datei laden wollen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link oder mit gedrückter Ctrl-Taste und der linken Maustaste (Mac).

Angebote für Kinder und Jugendliche in St. Afra

Tanzende Töne
3 bis 6 Jahre
Spielend Musik erleben und nachahmen mit Stimme, Händen, Füßen und allerlei Instrumenten. Zu Geschichten und witzigen Ideen singen und tanzen.
Dienstag: 16:30 bis 17:05 Uhr (Schulzeit)
Markt 10 | Karsten Voigt
zusätzlich Gruppenunterricht Blockflöte für Kinder ab 5 Jahre möglich

Kinderchor
6 bis 12 Jahre
Singen, Spielen, Tanzen: Kindermusicals, fetzige Lieder und spielerische Stimmentfaltung.
Feste, Gottesdienste, Musicals
Dienstag: 17:15 bis 18:00 Uhr (Schulzeit)
Markt 10, bez. Frauenkirche | Karsten Voigt
zusätzlich Gruppenunterricht Blockflöte für Kinder im Grundschulalter

Gospelchor St. Afra
ab 7. Klasse
Der Gospelchor prägt ein neues Gospelgenre. Einflüsse aus dem traditionellen Gospel treffen auf Pop/Rap/Jazz-Style. Der Gospelchor lebt durch sein jugendliches Feeling, unvergessliche Gemeinschaft und Musik.
Konzerte, Gottesdienste, Workshops, Chorreisen
Donnerstag: 17:00 bis 18:30 Uhr (Schulzeit)
Frauenkirche | Karsten Voigt
Weitere Infos zum Gospelchor finden Sie auf der Seite www.neuekantorei.de/gospelchor

Schmücken zum Erntedank 2019
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Erntedank 2019
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Fenster der Johanneskirche
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Klicken Sie hier, um weitere Fotos der Fenster unserer Johanneskirche zu sehen.

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Unser Gemeindefest auf der Bosel war ein großer Spaß für Groß und Klein


Persönlicher Reisebericht von Arnulf Berlt
über die Israelreise mit der Johanneskirchgruppe aus Meißen
vom 1. März bis 10. März 2019

Am Anreisetag sind wir bis vor die Tore Jerusalems gekommen und haben im Hotel Neve Ilan Quartier bezogen. Ein sehr schönes Quartier von dem wir jeden Morgen nach einem reichlichen Frühstück fröhlich aufgebrochen sind.
Unser erster Ausflug begann am Shabbat mit dem Besuch der askenasischen Hurva-Synagoge in Jerusalem, die 1948 von Jordanien zerstört wurde und von der ich 1991 nur einen symbolischen Bogen gesehen habe. Nun konnten wir diese schöne und wichtige Synagoge wiedererstanden erleben. Orthodoxe Juden feierten mit ihren kleinen und größeren Söhnen den Shabbat. Alles Vorgetragene war ein schöner melodischer Gesang aus der Thora und dem Gebetsbuch, der die Liebe zu JAHWEH wiedergab. Etwas weiter in Keller erlebten wir die Shabbatfeier der sephatischen Juden in der kleinen Elias-Synagoge, aber in gleicher Hingabe und Liebe der Anwesenden. Zwei Orte der Ruhe und Andacht an denen ich selbst beten und mich an Gott dem Vater und dem Sohn erfreuen konnte.

Noch einmal fanden wir Ruhe an der Gebetsmauer der Juden an der Westseite des Tempelberges, ehe wir im Getümmel der Touristen durch die engen Gassen der Altstadt gingen, in einem arabisches Lokal uns stärkten bei Fladenbrot und vegetarischen Zutaten, um über die koptischen Kapellen der Grabeskirche den Haupteingang erreichten und im Besucherstrom mitschwammen. Unsere Reiseführerin Shelli hatte Mühe, Orte zu finden, wo sie uns alles erklären konnte, was es zu sehen gab. Sie hat es mit viel Hingabe immer wieder getan und uns die biblischen Geschichten dazu erklärt. Das Wort Gottes ist sehr nüchtern und kurzgefasst, doch sie hat uns das quirlige Leben dahinter erklärt und beschrieben. Durch das Jaffator haben wir die belebte Altstadt verlassen und sind in das ruhige Gelände des Gartengrabes gefahren. Wirklich ein Ort der Ruhe und Erholung mit vielen Andachtsplätzen und schönen Blumen. Einem dieser Plätze nutzten wir zur Andacht mit eigenem Fahrtenliederbuch, Gebet, Psalmen und Abendmahlsfeier, ein guter besinnlicher Abschluss des Tages.
Ich war mit Worten aus dem Psalm 124 in den Tag gestartet: Wenn JAHWEH nicht Israel bis hierher bewahrt hätte, gäbe es es nicht mehr! Diese Bewahrung haben wir in all den Tagen erlebt und auch seine Bedrohung, die in den Bunkern der Kibbuze, Hotels und Heimen sichtbar ist. Im Hotel Kinar war die Bunkertür offen, etwas kaschiert, dass sie nicht auffiel, doch jederzeit konnte man dort Schutz finden.

Von den Raketenangriffen aus Gaza an unseren Reisetagen habe ich erst zu Hause erfahren. Die offenen Bunker sind notwendig! Keiner weiß, wann sie gebraucht werden. Im Pflegehem Beth Elieser in Maalot haben wir einen besichtigt mit bezogenen Betten und Vorratsräumen. Neben der Tür stand ein Raketenrest und Gidion sagte uns, dass die nächsten Geschosse größer sein werden. So ist das Wort aus Psalm 124 eine Bestätigung für sein auserwähltes Volk, dass es auch bei neuen Auseinandersetzungen nicht vernichtet wird. Wir können nur beten, dass die Macht, Kraft und Herrlichkeit unseres lebendigen Gottes von allen erkannt wird und sie sich nicht mehr gegen ihn stellen, sondern sich vor ihm demütigen und sein Volk segnen. Am zweiten Tag sahen wir Jerusalem vom Ölberg aus und wanderten dann den Palmstonntagsweg hinunter zu Dominit Flelvit, dem Garten Getsemane und zur Kirche der Nationen, um mit dem Bus nach Bethlehem weiterzu fahren. Wir haben den Geburts-kirchenkomplex ausgibig besichtigt und mussten viel Geduld aufbringen, ehe wir an die orthodoxe Geburtsgrotte kamen. Im Hotel wartete wieder ein reichhaltiges Abendbrot auf uns, ehe alle erschöpft auf ihre Zimmer gehen konnten.

Am nächsten Tag wurden wir in Jad Vachem an unsere deutsche Vergangenheit erinnert, dass wir den Juden arg mitgespielt haben und ihnen keine Überlebensmöglichkeit gegeben haben. Da gab es in jeder Familie und in jedem Ort Täter, was im Tal der verlorenen Gemeinden noch einmal deutlich vor Augen stand. Es war der richtige Ort für unsere tägliche Andacht, bei der wir auch Gott um Vergebung für das Geschehen im persönlichem Umfeld gebeten haben. Meißen und Radebeul stand nicht auf den Tafeln, doch von der Dresdner jüdischen Gemeinde haben nur wenige überlebt. Ich kannte eine Frau, die sich am 14. Februar 1945 zum Abtransport nach Auschwitz auf dem Bahnhof melden sollte. Der Angriff hat ihr das Leben gerettet. Spielzeuge jüdischer Kinder erinnerten mich an meine Kindheit, denn ich hatte das gleiche Steckspiel und auch eine Uhrwerkeisenbahn, sowie eine Frühstücksumhängetasche, wie sie aus gestellt waren.
Der Tag hatte aber noch einen guten Abschluss mit dem Besuch des Zionsberges, wo sich das Grab König Davids und der Abendmahlssaal befinden. Die Vorfreude auf das Abendessen wurde durch den Gang durch den Mahane Yehuda Gemüsemarkt geweckt, mit einer Verkaufskultur wie wir sie nicht mehr kennen, weil alles bei uns in Plastik verpackt ist, hier aber alles offen feilgeboten wird und man es auch kosten kann. Ein Augenschmaus, der einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt, Nüsse, Früchte, Gewürze, Backwaren, Gemüse, Fisch und Fleisch. Leider war keine Zeit mal mit der Straßenbahn zu fahren, die am anderen Ende des Marktes durch die Jaffastraße fährt. Ein tolles Bild die Bahn und daneben die orthodoxen Juden mit ihren langen Mänteln und großen Hüten.
Halbzeit und wir zogen um ans Tote Meer zum Baden, auf die Festung Massada, die den Freiheitswillen des Volkes Israel verkörpert, in die Ahava-Kosmetikfabrik, damit unsere weiblichen Teilnehmer noch schöner werden konnten und landeten zum Abendessen im Kibbuz Kalia, wo wir in kleinen Ferienwohnungen übernachteten.

Den nächsten Tag verbrachten wir im Jordantal. Angefangen haben wir an der Taufstelle, wo Johannes der Täufer Jesus getauft hat. Sehr schöne Anlage, z. Z. Führt der Jordan Hochwasser. Alle sind dankbar für den reichlichen Regen in diesem „Winter“. Am anderen Ufer eine einfachere Taufstelle der Jordanier mit 2 Kirchen. Auch hier holt uns die Vergangenheit ein. Das Gelände neben der Zufahrtsstraße ist noch aus Kriegstagen vermint und vor dem Betreten wird gewarnt, doch ein Räumkommando hatte neben dem griechischen Kirchengrundstück schon Position bezogen. Über Jerichow, Bet Shean fuhren wir zur Taufstelle am Jordan, wo er den See Genezareth verlässt. Rechts und links der Straße waren fruchtbare Felder, Plantagen von Dattelpalmen, Bananen, Granatäpfeln, Kirschen und Mango, sowie Rinderställe. An der Taufstelle war viel Betrieb in Anführungszeichen. An 3 Stellen wurde gleichzeitig getauft. Mich hat die Gruppe Afrikaner beeindruckt, die in ihren weißen Taufkleidern fröhlich sangen und tanzten, während einer nach dem anderen in den Fluten des Jordans untergetaucht wurde. Ihnen war die Freude der Erlösung und der Beginn eines neuen Lebens mit Jesus, herausgerissen aus dem babylonischen System der Welt, versetzt in das Reich des Sohnes Gottes, anzumerken. Sie strahlten auf ihren Gesichtern und ich konnte mich mit ihnen freuen. Es war ein erbauender Moment, auch für mich, zu wissen, wir sind eins in Christus Jesus. Danach zogen wir in ein vornehmes Hotel ein, dass bei orthodoxen Juden besonders beliebt ist: Kinar Galiee, am Ostufer des Sees Genezareth. Leider war die Badesason noch nicht eröffnet und der Strand nur mühsam zu erreichen.

Am Donnerstag stand das Baumpflanzen auf dem Programm. Die Berge Israels waren alle kahl vor 70 Jahren. Es sind schon ein paar Milliarden Bäume gepflanzt worden, doch auf den steinigen Hügeln des Landes ist noch viel Platz für neue Bäume. So haben wir als Gruppe Zypressen, Pinien und Johannesbrotbäume gepflanzt. Die Bewässerungsschläuche waren schon gelegt und jeder Pflanzplatz mit einer Fahne gekennzeichnet. Bevor jeder zur Schaufel griff, haben wir für das Gedeihen der Bäume und des Landes gebetet. Voller Freude haben wir dann die Wirkungsstätten Jesu am See besucht: den Berg der Seligpreisungen, Tabga wo 5000 gespeist wurden, Kapernaum, wo die Schwiegermutter des Petrus geheilt wurde, damit die Jünger etwas zu essen bekommen konnten. Danach haben wir selbst Petrusfisch zu Mittag gegessen, war sehr lecker und einen Kaffee gab es aus einer messingfabenen Kanne, einfach orientalisch. Gestärkt sind wir zur Weinprobe auf die Golanhöhen gefahren. Dort oben wird seit 1976 Wein angebaut und zentral gekeltert. Die besondere Note erhält der Wein durch die Lagerung in Eichenfässern und es gibt ihn für jeden Geschmack und Geldbeutel vom leichten Weißen bis zum schweren Roten.
Es ging aber noch weiter nach Norden bis zur syrischen Grenze mit dem UNO-Lager im Pufferstreifen. Seit dem Jon Kipur Krieg 1973 sind die Israelis besonders wachsam und so standen 2 Armeefahrzeuge am Busparkplatz. Ein freundlicher Druse bot uns seine hausgemachten Marmeladen und Dattelhonig an, alles sehr lecker.

Am Freitagabend beginnt mit dem Sonnenuntergang der Shabbat, der von JAHWEH verordnete Ruhetag, den die orthodoxen Juden sehr ernst nehmen. Doch bis es so weit war haben wir das Pflegeheim für Holokaustüberlebende in Maalot besucht. Dort arbeiten freiwillige Deutsche, um den Juden Liebe zu zeigen, die sie bisher in ihrem Leben vermisst haben und nun eine würdige Pflege erhalten. In Akko, der Kreuzfahrerstadt gab es Mittag im Freien und einen Gang über den Markt, wo auch große Fische zu haben waren. Bevor es in die Synagoge zum Beginn des Shabbats ging, haben wir uns in Haifa die Deutsche Straße angesehen, die von den Templern ab 1860 errichtet wurde. Vom Berg Karmel hatten wir einen schönen Blick auf die Stadt und den Hafen. Ein Blickfang sind die Bahai-Gärten, die von vielen Braupaaren besucht werden. So konnten wir eine wunderschöne muslemische Braut, ganz in Weiß mit ihrem Mann bewundern. Auf der oberen Aussichtsplattform erlebten wir das Gleiche im zarten Lila.
Nun wurde es Zeit zum Shabbatgebet in die Synagoge zu gehen. Wir erlebten eine gute Gebetszeit, ohne Trennung von Mann und Frau. Wir saßen wie in einer freien Gemeinde im Halbkreis zusammen. Die Band hatte 2 Gitarren und ein Schlagzeug. Es gab keinen Altar, wie wir in kennen. Die Sänger standen vor uns. Es war ein getragener, fröhlicher, vertraulicher Gesang in einer guten Lautstärke. So wie jemand mit seinem Vater spricht oder ihm etwas zusingt. Ich fühlte mich richtig hineingenommen in die Verehrung JAHWEHs, denn er ist auch mein Vater. Und in den Psalmen steht: Ich bin Euer Vater von Anfang an. Es war für mich so wie es der Apostel Paulus an die Epheser geschrieben hat, das Christus die Zwischenwand zwischen den Juden und Heiden beseitigt hat, damit wir den Vater in einem Geist anbeten können. Es gibt nur eine Leib Jesu, bestehend aus Juden und Heiden, denn wir sind in den edlen Ölbaum eingepflanzt. Auch wurde für die Kranken der Gemeinde gebetet. Zum Abschluss der Feier haben wir gemeinsam ungesäuertes Brot gegessen und Traubensaft getrunken. Diese gemeinsame Stunde mit den Juden in ihrer Gebetsversammlung war für mich der Höhepunkt der Reise. Im Nachgespräch mit Yonathan Bar-On wurde mir mein Eindruck von der Einheit bestätigt, dass JAHWEH unser gemeinsamer Vater ist, den wir verehren.
Das Abendessen im Hotel wurde zum Nachtmahl, weil wir erst spät von Haifa zurückkamen. Bis spät in die Nacht haben wir noch fröhlich durch das Haus tobende Kinder erlebt, die mit ihren Eltern Shabbat feierten. Dafür gab es für sie erst spät nach dem Morgengebet Frühstück, während wir schon auf dem Weg nach Tel Aviv waren, unserem letzten Ziel der Reise und doch an den Ort, wo der Staat Israel vor 71 Jahren in Rothschildstraße ausgerufen wurde und seinen Anfang nahm. Diese Straße ist auch wegen der dort stehenden Bauhausstilhäuser bekannt und sehenswert. Aber diese Enge zwischen 2 Häusern kennen wir in Deutschland nicht, die manchmal nur 3-4 Meter beträgt. Zuvor gab es noch einen Rundgang durch die Deutsche Kolonie von 1860, die in den letzten Jahren saniert wurde und keinem Hochhaus weichen musste. Sie wirkt jetz wie eine Oase im Hochhausmeer. Für die Kinder gab es einen Platz zum Fahren mit Elektroautos und Motorrädern, die die Väter für ihre Sprösslinge ausleihen konnten. Der Feiertag wurde hier ganz fröhlich in kleinen Gruppen und Familien gefeiert. Der letzte Tag war besonders kurz und so konnten wir das alte Joppe nicht mehr beabsichtigen. Es reichte aber noch zu einem Gang an den Strand mit einem schönen Abendrot am Horizont. Nach einer sehr kurzen Nacht ging es 2:30 Uhr in Richtung Heimat mit viel schönen Eindrücken und Andenken im Gepäck, wo wir noch den Sonntagsausklang feiern konnten.


Krippenspiel 2018
Sehen Sie hier das Video unseres Krippenspiels


Gemeindeseminar 2019
Als sehr motivierend haben die Teilnehmer das Gemeindeseminar mit Herrn Schippers empfunden. Hier geht es zu den Bildern. Das Passwort ist das erste Wort von der Rückseite des Senfkorns.
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Konfirmandenrüstzeit 2019
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In einem bewegenden Gottesdienst präsentierten die Konfirmanden ihre Arbeitsergebnisse.

Erntedank 2018
Vielen Dank für die vielen Gaben zu Erntedank
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Das Passwort ist das erste Wort von der Rückseite des Senfkorns.

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Pfadfindernachwuchs im Sommerlager
Die Kinderstufe der christlichen Pfadfinderschaft in Meißen entspricht dem Grundschulalter und heißt „Meute Sioni-Wölfe“. Spielerisch begegnen die Kinder dort der Bibel und bereiten sich mit Spiel und Spaß auf die Pfadfinderschaft vor. So fuhren die Wölflinge auch in diesen Sommerferien wieder in ein abenteuerliches Sommerlager am Garder See in Mecklenburg, wo auch die „großen“ Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamms „Paul Richter“ Meißen lagerten. Das Thema "Länder, Menschen, Abenteuer" hatte das Ehepaar Simone und Thorsten Bastian, die die Wölflinge betreuten, vorbereitet. Da wurde in Zelten übernachtet, gesungen, gespielt und geschwommen. Nebenbei lernten die Wölflinge so einiges über ferne Länder. Die Verpflegung besorgten die älteren Pfadfinderinnen und Pfadfinder auch für die Kleinen. Aber an einem Tag kochten und brieten die Wölflinge für’s ganze Pfadfinderlager. Vom Tagesausflug hatten die Wölflinge zwanzig Schleie frisch vom Teichfischer mitgebracht. Inzwischen sind alle mit neuem Schwung ins Schuljahr und die wöchentlichen Meutenstunden gestartet. Jeden Mittwoch um 16 Uhr treffen sich die Mädchen und Jungen im Alter von 6-10 im Pfadfindergelände (Bahnhofsstraße 2, Meißen). Es sind noch Plätze frei! Wer Lust hat, mitzumachen, kann einfach mal vorbeikommen und es ausprobieren. Informationen gibt es per E-Mail (cpd-meissen@l-w-p.de) oder Telefon (03521 - 72 806 323).

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Neue Pfadfindersippe eingesegnet
In Meißen ist seit mehr als 10 Jahren der Stamm „Paul Richter“ der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands aktiv. Jedes Jahr entstehen neue Sippen, die auch an den Glauben herangeführt werden sollen. Im August starteten wir als neue Pfadfindersippe „Steinadler“. Wir sind sieben Jungs, die größtenteils schon Wölflinge in der Pfadfinder-Kindergruppe waren. Dreiabenteuerliche Wochenendtage verbrachten wir zusammen. Die erste Nacht haben wir bei stürmischem Wetter auf dem Pfadfingergelände gezeltet, wo wir dann Sonnabend um 4 Uhr morgens alarmiert wurden. Die Sippe „Brennnesseldachse“ war in Dresden an der Gohliser Mühle gestrandet und hatte keinen Proviant mehr. Unser Auftrag: Proviant für das Frühstück hinbringen. Da hieß es, schnell die Rucksäcke gepackt und dann auf einem alten Borgward-Mannschaftswagen aufgesessen. Von der Zschoner Mühle orientierten wir uns zur Gohliser Windmühle, die wir glücklich durch’s Tal wandern erreichten. Nach großem „Hallo“ und einem stärkenden Frühstück mit den Brennnesseldachsen gaben die uns zwei Kanus ab. Mit denen paddelten wir zur Knorre nach Meißen. Sonnabendnachmittag wurden dann auf der Bennokanzel die Wölflinge aus unserer neuen Sippe von der Wölflingsmeute verabschiedet. Nach einer weiteren Nacht im Zelt waren wir dann am Sonntag pünktlich im Gottesdienst in der Frauenkirche. Dort segnete Pfarrer Haubold unsere Sippe ein und wir bekamen das Bundesabzeichen der Christlichen Pfadfinderschaft, das die Kreuzlilie zeigt. Wir treffen uns ab jetzt immer freitags um 14:45 Uhr auf dem Pfadfindergelände in Meißen (Bahnhofstr.2, Meißen). Wenn noch Jungs im Alter von 10-11 Jahren Interesse haben, sind sie herzlich eingeladen vorbei zu schauen.
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ProChrist und Alphakurs
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ProChrist hat bei uns in Meißen viele Menschen zusammengebracht, worüber wir uns sehr freuen. Zu den Bilder geht es hier. Das Passwort ist das erste Wort von der Rückseite unseres Senfkorns.
Weiter geht es für alle Interessierten mit unserem Alphakurs. Unsere Abende starten am 21.3. und dann nach Ostern immer mittwochs ab dem 11. April um 19.00 Uhr im Johannesstift. Neugierige können sich über www.alphakurs.de schon mit Videoclips einstimmen. Weitere Informationen bei Pfarrerin Henke.

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Poetry von Julia Richert
Ich hab neulich erst in der Bibel gelesen
und ich bin mir recht sicher, wie‘s dort steht ist‘s gewesen.
Und so les ich von Simon, du kennst ihn bestimmt,
weil sein Leben mit Jesus eine Wendung nimmt.
Er war Fischer und brachte das Essen auf den Tisch,
doch an diesem einen Morgen fing er nicht einen Fisch.
Und so saß er da, die Kameraden dabei,
Betrübt wuschen sie die Netze, bliesen Trübsal dabei.
Da kam Jesus daher und bei ihm viele Menschen,
dich sich um ihn scharren und dabei ziemlich quetschen.
Plötzlich sprach Jesus zu Simon: „Bringst du mich kurz auf den See?
Es wäre wirklich schön, könnt ein jeder mich verstehn.“
Ob Simon wohl zögerte? Oder sagte er nur „Klar“
Weil dort wartete auf Jesus eine Menschenschar?

Und jetzt geht die Frage auch einmal an mich!
Was würde ich tun, wenn Gott selbst zu mir spricht?
Bin ich dann ganz offen – zeig mein wahres Gesicht?
Lass ich alles zurück? Oder trau ich mich nicht.

So saß Simon nur da, hörte auf jedes Wort.
Vergaß nicht nur die Zeit sondern auch noch den Ort.
Simon dachte nur „Wow! Hey, Jesus ist mal ein Mann,
der echt spannend und gut über Gott reden kann!“
Schließlich brachten sie Jesus zurück ans Land,
beide gaben einander fast schon freundschaftlich die Hand.
Doch es kam nicht zum Abschied, denn Jesus sprach: „Jetzt!
Fahrt hinaus auf den See und werft aus euer Netz.“
„Aber Meister, wir haben heute hier nichts erreicht.
uns ging nichts ins Netz, aus diesem Teich.
Wir sind ziemlich müde, doch wenn du es willst,
werd ich mal versuch, ob das Netz sich füllt.“
So fuhr Simon hinaus, vertraute auf den Herrn,
Dass es wirklich funktioniert, dass wollte er gern.

Und jetzt geht die Frage auch einmal an mich!
Was würde ich tun, wenn Gott selbst zu mir spricht?
Bin ich dann ganz offen – zeig mein wahres Gesicht?
Lass ich alles zurück? Oder trau ich mich nicht.

Simon konnte kaum glauben, was plötzlich passiert,
dass Schiff neigt sich zur Seite, er war total irritiert.
Nur mit Mühe und Not haben die Fischer es geschafft,
den Fang einzuholen, wo sich das Netz doch so strafft.
Sie fingen so viel Fisch, dass zwei Schiffe fast sanken,
Ihr Glaube an Gott sollte danach niemals mehr wanken.
An Land warf sich Simon vor Jesus in den Dreck.
„Herr ich bin deiner nicht würdig, geh lieber von mir weg!“
Doch Jesus beugte sich runter, sah ihm genau ins Gesicht.
Reichte ihm seine Hand und sprach: „Fürchte dich nicht!
Ich will, dass du Menschen fängst und das ganz ohne Netz.
Nimm nur meine Hand und folge mir jetzt!“
Simon ging mit ihm. Er ließ alles zurück.
Er fand an Jesu Seite, bei Gott sein Glück.

Und jetzt geht die Frage auch einmal an mich!
Was würde ich tun, wenn Gott selbst zu mir spricht?
Bin ich dann ganz offen – zeig mein wahres Gesicht?
Lass ich alles zurück? Oder trau ich mich nicht.

Was zieht mich zu ihm hin und was hält mich zurück?
Bin ich weit von ihm weg oder nur noch ein Stück?
Ich will auf Gott trauen - meinen Weg mit ihm gehn,
kann ich seinen Willen auch nicht immer verstehn.
Er reicht mir seine Hand - ich will sie ergreifen
und dabei versuchen mich nicht aufs irdische zu versteifen.

Und jetzt geht die Frage auch einmal an dich!
Was würdest du tun, wenn Gott selbst zu dir spricht?
Bist du dann ganz offen – zeigst dein wahres Gesicht?
Lässt du alles zurück?
Ich glaube an dich!


Café International
Im Café International ist immer etwas los. Dafür sorgen insbesondere die Kinder.
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Kliken Sie hier, um alle Bilder zu sehen. Das Passwort ist das erste Wort auf der Rückseite des Senfkorns.

Kunst in der Kirche
Unter dem Titel „Neu.JC“ fand in der Johanneskirche eine Multimedia-Aktion mit Ausstellung und Begegnungsmöglichkeit statt. Ein Video von Meißen TV sehen Sie hier.

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Orgel-CD
Die CD „Musik auf der historischen Jehmlich-Orgel der Johanneskirche Meißen“ kann bei der Ev.-Luth. Johanneskirchgemeinde zum Preis von 12,- Euro erworben werden. Adresse: Dresdner Str. 26 in 01662 Meißen. Auch telefonische Bestellung ist möglich unter (03521) 732270, oder per Mail: kg.meissen-coelln@evlks.de. Der Preis enthält eine Spende für die Sanierung der Johanneskirche.
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Unser Johannestaler
Sie mögen Marzipan und möchten die Renovierung unserer Johanneskirche unterstützen? Dann empfehlen wir Ihnen unseren Johannestaler, der von der Meißener Konditorei Schreiber hergestellt wird. Die Zeichnung auf dem Taler hat uns dankenswerterweise Frau Schäfer angefertigt. Sie können den Taler in der Konditorei oder bei uns in der Kirche beziehungsweise in der Kanzlei für 6,05 Euro erwerben. Davon sind 1,80 Euro Spende für die Renovierung. Nicht nur als Geschenk ist der Taler eine gute Idee; auch als Sammlerstück für Meißen-Liebhaber macht er eine gute Figur.

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Geschenktipp: Orgelwein
In Zusammenarbeit mit der Meißener Winzergenossenschaft bieten wir Meißner Wein mit einem Sonderetikett und einem Spendenanteil für die Renovierung unserer Kirche an. Momentan sind folgende Sorten verfügbar:
Müller-Thurgau 9,90 €, Jahrgang 2016
Weißer Burgunder 9,90 €, Jahrgang 2016
Beide Sorten wurden von der Winzergenossenschaft Meißen im Bereich Meißen erzeugt. Es handelt sich um hochwertige, trockene, fruchtige Weine, geeignet für festliche Stunden oder zum Essen bei leichten Speisen. Diese Weine sollten jung und gut gekühlt getrunken werden.
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Alle Sorten von der Winzergenossenschaft Meißen sind gewachsen im Bereich Meißen. Es handelt sich um hochwertige, trockene, fruchtige Weine, geeignet für festliche Stunden oder zum Essen bei leichten Speisen (also nicht zum Wild). Diese Weine müssen jung und gut gekühlt getrunken werden, Verzehr also möglichst in den nächsten drei Jahren.

Website für den Alten und den Neuen Johannesriedhof
Für alle Fragen rund um unsere Friedhöfe haben wir eine neue Website angelegt. Unter www.johannesfriedhof-meissen.de können Sie ab sofort Informationen rund um die Themen Begräbnis und Grabpflege abrufen. Zudem finden Sie Rat, was im Trauerfall zu tun ist.
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Am 12. Juni 2013 hat uns Dr. Günter Naumann einen Vortrag zum Thema : „Der Altar und die Kanzel in der Johanneskirche als Erzeugnis der Meißner Ofen- und Wandplattenindustrie“. gehalten.
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Vielen Dank dafür. Bilder von der anschließenden Führung über den Friedhof und durch die Kirche finden Sie hier. Fordern Sie bitte bei mir per Email das Passwort an.
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